Schweflige säure in wein

Zum Begriff Schwefel: Eigentlich handelt es sich um SO2, also Schwefeldioxid. In Wasser (oder Wein, Fruchtsäften) entsteht daraus H2SO3, also schweflige Säure. 1 Die schweflige Säure bzw. Schwefeldioxid besitzt antimikrobielle Wirkung vor allem gegen Acetobacter (Essigsäure-Bakterien), Milchsäure-Bakterien und wilde. 2 Deutsche Rotweine haben meist Reduktone in der Größenordung von 10 - 15 mg/L - ausgedrückt als schweflige Säure. „Gerbstoffreiche" Rotweine (Barriqueweine. 3 Beim. Lösen von SO2 in Most oder. Wein bildet sich Schweflige. Säure H2SO3, welches wie- derum im Most oder Wein zu dem Anion HSO3- „zer- fällt“ (dissoziiert). 4 Deutsche Rotweine haben meist Reduktone in der Größenordung von 10 - 15 mg/L - ausgedrückt als schweflige Säure. „Gerbstoffreiche" Rotweine (Barriqueweine, farbstarke Rebsorten) können durchaus bis zu 30 mg/L berechnet als schweflige Säure aufweisen. In Abbildung 2 sind Mittelwerte von roten Rebsorten aufgetragen. 5 Grundsätzlich kann man ableiten, je niedriger der pH-Wert in Most oder Wein, desto höher ist der Anteil der mikrobiozid wirkenden SO 2 innerhalb der freien schwefligen Säure. Im Umkehrschluß kann man feststellen: Bei hohen pH-Werten ist die mikrobiozide Wirkung einer Schwefelung relativ gering, da wenig molekulares SO 2 zur Verfügung steht. 6 Schweflige Säure Mittelstarke Säure (internationaler Name Dihydrogensulfit), die beim Einleiten von Schwefeldioxid in Wasser gebildet wird. Sie hat besonders bei warmer Umgebung das Bestreben, durch Oxidation in die wesentlich giftigere und stärkere Schwefelsäure überzugehen. 7 Schweflige Säure bildet in Wasser zwei einwertige tautomere Anionen, das Hydrogensulfit- und das Sulfonat -Ion mit den Strukturen HSO 3− und SHO 3−, die sich als Deprotonierungs produkte von der schwefligen Säure bzw. der Sulfonsäure ableiten lassen. 8 Bestimmt man die freie Schweflige Säure durch Titration, dann täuschen 2,75 mg As-corbinsäure 1 mg Schweflige Säure vor. Darauf beruht eine einfache Analysenmethode für Ascorbinsäure. Durch Zusatz von Acetaldehyd oder Glyoxal bindet man die freie Schweflige Säure komplett. Die anschließende Titration liefert den Gehalt an Reduktonen, zu. 9 Der Schwefel verbindet sich mit dem Wasser im Wein zu schwefliger Säure, und deren Salze heißen Sulfite. Daher trägt so gut wie jeder Wein den gesetzlich vorgeschriebenen Hinweis “Enthält Sulfite”. Naturweine werden meistens mit minimaler Schwefelung oder ungeschwefelt abgefüllt. Ihre Haltbarkeit erhalten Sie oft durch oxidativen Ausbau. schweflige säure wein grenzwerte 10